2. Juni 2017

Audi soll die Modelle Audi A7 und A8 manipuliert haben. Dies teilte Bundesverkehrsminister Dobrindt mit.

Dies teilte nach Aussage der Süddeutschen Zeitung Bundesverkehrsminister Dobrindt am 02.06.2017 mit. Dabei sollen die Modelle Audi A8 und Audi A7 mit V6 und V8 TDI Motoren der Baujahre 2010-2013 betroffen sein. Die Fahrzeuge seien ungefähr zur Hälfte auf dem deutschen und auf dem europäischen Markt verkauft worden. Nach Aussage der Süddeutschen Zeitung hat Audi nunmehr bis zum 12.06.2017 Zeit, Lösungsvorschläge für eine Umrüstung der betroffenen Fahrzeuge vorzulegen. Nach Angaben des Ministeriums erkennt die Software den Grad von Lenkbewegungen. Es wird hinsichtlich dieser Fahrzeuge einen Rückruf geben, so dass die Halter verpflichtet werden, das Fahrzeug überarbeiten zu lassen.

Die Audi AG hat in einer Pressemitteilung bestätigt, dass es Abweichungen gibt. Hintergrund ist derjeniger, dass eine Getriebesoftware Einfluss auf die Motordrehzahl nimmt. Der Vorstandsvorsitzende Stadler erklärt nunmehr, es handle sich nicht um einen Betrug durch eine illegale Abschaltsoftware, sondern um einen technischen Fehler.

Es ist ein weiterer Skandal, der die Audi AG betrifft. Zunächst schien es, dass die Vergangenheit abgeschlossen werden kann, jedoch treten immer neue Vorwürfe zur Tage. Jetzt sollen auch Fahrzeuge der Oberklasse betroffen sein. Geschädigte sollten sich daher dringend beraten lassen, um keine Nachteile zu erleiden. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer verfolgt diese Problematik schon länger und hat diesbezüglich bereits Klage eingereicht. In dem laufenden Verfahren vor dem Landgericht Offenburg, in dem auch die Audi AG verklagt wurde, geht es um einen Audi RS6 mit Benzinmotor.

Hier finden sich dazu Informationen:

Pressemitteilung Verfahren LG Offenburg