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Audi Rückruf A6 und A7 Sportback startet – Klage statt Softwareupdate bei 3,0 TDI, Ansprüche der Geschädigten

Die Audi AG teilt am 12.11.2018 mit, dass das Kraftfahrt-Bundesamt die Freigabe für ein Software Update erteilt habe. Es werde ein erster von acht Bescheiden des Kraftfahrt-Bundesamtes ab dem 14.11.2018 umgesetzt. Insgesamt seien 151.000 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen.

Nach Angaben von Audi werden bundesweit die Modelle Audi A6 und Audi A7 Sportback in die Werkstätten gerufen. Es handelt sich dabei um 31.200 Fahrzeuge aus den Modelljahren 2015-2018 mit einem Dieselmotor 3,0 T DI mit 200 KW. Diese Fahrzeuge erhalten in der Werkstatt ein Softwareupdate. Audi teilt mit, dass diese Maßnahme kostenfrei sei. Das Aufspielen des Updates sei verpflichtend, weil das Kraftfahrtbundesamt den Rückruf angeordnet habe. Der Rückruf der übrigen Fahrzeuge erfolge nach Genehmigung durch das KBA. Nachteile gebe es durch das Update nicht.

Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH führt bundesweit mehr als 7200 Gerichtsverfahren im Abgasskandal. Es sind bereits hunderte Urteile zugunsten der Geschädigten ergangen. Gerade das Heimatgericht der Audi AG, das Landgericht Ingolstadt hat bereits zahlreiche Urteile erlassen. Die Audi AG behauptet, es gebe keine Nachteile durch das Update. Dies darf zumindest in Zweifel gezogen werden. Insbesondere besteht die Gefahr von Minderwerten bei den Fahrzeugen. Geschädigte sollten daher das Update nicht ohne eine anwaltliche Beratung aufspielen lassen, sondern ihre Ansprüche geltend machen. Auch Leasingnehmer haben Ansprüche, die sie geltend machen können. Hier besteht die Möglichkeit, einen Teil der Leasingraten zurückzuerhalten.

Es bestehen sehr gute Chancen, Schadensersatz von der Audi AG zu erhalten. Die Gerichte urteilen im Abgasskandal bis zu 25 % als Einmalzahlung aus. Auch die Rückgabe des Fahrzeugs ist ohne weiteres möglich. So hat das Landgericht Ingolstadt in den Verfahren mit den Aktenzeichen 33 O 122/17, 33 O 1160/16, 33 O 1561/16, also dasjenige Gericht, welches für eine Klage gegen die Audi AG zuständig ist, bereits entschieden, dass ein Händler zur Rücknahme eines manipulierten Fahrzeugs verpflichtet ist. Auch ein Hersteller (VW) wurde bereits zum Schadensersatz verurteilt. Das Landgericht Ingolstadt hat außerdem in dem Verfahren 33 O 1721/16  eine Entschädigung von 3000 € zugesprochen aufgrund des Minderwerts eines Fahrzeugs. In diesem Verfahren ging es um einen VW Golf zu einem Kaufpreis von 16.800 €. Eine Übersicht über die zahlreichen Urteile findet sich hier: https://www.test.de/Abgasskandal-4918330-5038098/

Die Chancen für die Geschädigten der zurückgerufenen Modelle Audi A6 und Audi A7 Sportback, Schadensersatz zu erhalten, sind sehr groß. Sie sollten sich daher nicht auf das Software Update einlassen, sondern Ansprüche geltend machen.