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Diesel-Abgasskandal: Autohändler verliert Vertrauen in Fiat-Konzern / Absicherung auf Verbraucherkosten gegen mögliche Klagen

Dass im Diesel-Abgasskandal von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) die Zeichen auf Sturm stehen, hat offensichtlich auch ein Wohnmobilhändler erkannt. Er will ein Mobil mit Fiat Ducato Motor nur an seinen Kunden verkaufen, wenn der ihm vorher schriftlich zusichert, dass er gegen den Händler keine Ansprüche vor Gericht geltend machen wird, falls das Fahrzeug im Abgasskandal von Fiat verwickelt ist. Das Vertrauensverhältnis zwischen Autohändler und Fiat ist aus Sicht der Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gestört. Der Händler glaubt den Fiat-Beteuerungen wohl nicht mehr und will sich auf Verbraucherkosten absichern. Auch aufgrund solcher Tricksereien bietet Dr. Stoll & Sauer eine kostenfreie Online-Beratung an. Die Kanzlei hat am 3. August 2020 die erste Klage gegen Fiat in Deutschland eingereicht. Die Inhaber haben den Verbraucherzentrale Bundesverband in der VW-Musterfeststellungsklage vertreten, einen 830-Millionen-Euro-Vergleich ausgehandelt und deutsche Rechtsgeschichte geschrieben.

Fiat steckt mitten im Diesel-Abgasskandal.
Fiat steckt mitten im Diesel-Abgasskandal.
Fiat steckt mitten im Diesel-Abgasskandal.

Händler geht bei Wohnmobil-Verkauf auf Nummer sicher

Im Diesel-Abgasskandal von Fiat-Chrysler ist auch die Wohnmobil-Branche betroffen. Das Tochterunternehmen Iveco verkauft seine Fahrgestelle und Motoren an namhafte Reise- und Wohnmobilhersteller. Auch Fiat bevorzugt dieses Geschäftsmodell. Im vorliegenden Fall geht es um ein Wohnmobil mit dem Fiat-Motor Ducato (2.3 l,  131 PS, EURO 6). Gerade der Ducato ist ins Visier der Staatsanwaltschaft und Zulassungsbehörden geraten. Er soll die Stickoxid-Grenzwerte nicht einhalten. Der Händler sah wohl bereits eine Klagewelle auf sich zukommen und verkauft daher seine Fahrzeuge nur, wenn die Kunden ihm schriftlich versichern, dass sie im Diesel-Abgasskandal von Fiat gegen sein Autohaus keine „Sachmangelhaftungsansprüche“ vor Gericht geltend machen werden. Im Original:

„Hiermit weisen wir Sie darauf hin, dass viele Fahrzeuge von der Abgasmanipulation betroffen sind. Dieses Fahrzeug ist eventuell schon betroffen oder wird in der Zukunft eventuell betroffen sein. Sie bestätigen mit Ihrer Unterschrift, keine Sachmangelhaftungsansprüche diesbezüglich an uns zu stellen.“

 

Erste Klage gegen Fiat im Abgasskandal durch Dr. Stoll & Sauer

Am 3. August 2020 hat die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer die erste Klage im Diesel-Abgasskandal gegen Fiat Chrysler Automobiles (FCA) eingereicht. Auch hier steht wie im aktuellen Fall der Fiat Ducato im Mittelpunkt, der zu einem Wohnmobil umgebaut wurde. Das Mobil „Adria Twin“ wird von der Firma Adria Mobil aus Slowenien vertrieben. Hier die Fakten zur ersten Zivilklage gegen Fiat Chrysler Automobiles in der Bundesrepublik:

  • Am 21. August 2012 kaufte die Klägerin das Fahrzeug Adria Twin 2.3 Liter für 46.900 Euro.
     
  • Mit Klage vom 3. August 2020 soll das Landgericht Freiburg feststellen, ob der Klägerin durch den Diesel-Abgasskandal ein Schaden entstanden ist und FCA dafür haftet.
     
  • Gegen den Fiat Ducato laufen im Zusammenhang mit Durchsuchungen bei Fiat Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt. Die Behörde bittet Fiat-Kunden, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen.
     
  • Auch beim Kraftfahrt-Bundesamt wird der Ducato als im Diesel-Abgasskandal verwickelt geführt.
     
  • Die Deutsche Umwelthilfe deckte den Abgasskandal bei Fiat bereits 2016 auf. Der Fiat-Motor schaltet nach 22 Minuten die Abgasreinigung vollständig ab, so das Ergebnis von zahlreichen Tests.
     
  • Auch bei Untersuchungen durch den ADAC viel der Fiat Ducato beim Ausstoß von Stickoxiden negativ auf. Bei NOx-Emissionen im normalen Straßenverkehr emittiert der Ducato rund 1.200 mg/km an NOx – erlaubt sind bei Euro 5 180 mg/km.
     
  • Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer vertritt die Ansicht, dass bei Fiat der begründete Verdacht besteht, dass die Grenzwerte nicht eingehalten werden und die Abgasreinigung manipuliert wird.
     
  • Das Fahrzeug ist aufgrund der möglichen Abgasmanipulation im Wert gemindert, und der Verbraucherin ist ein erheblicher Schaden entstanden. Zudem droht dem Fahrzeug die Stilllegung.
     

Dr. Stoll & Sauer führte Musterfeststellungsklage gegen VW mit an

Bei der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH handelt es sich um eine der führenden Kanzleien im Abgasskandal. Die Kanzlei ist unter anderem auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert. Die Kanzlei führt mehr als 12.000 Gerichtsverfahren im Abgasskandal bundesweit und konnte bereits hunderte positive Urteile erstreiten.

In dem renommierten JUVE Handbuch 2017/2018, 2018/2019 und 2019/2020 wird die Kanzlei in der Rubrik Konfliktlösung - Dispute Resolution, gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten besonders empfohlen für den Bereich Kapitalanlageprozesse (Anleger). Die Gesellschafter Dr. Ralf Stoll und Ralph Sauer führten in der RUSS Litigation Rechtsanwaltsgesellschaft mbH für den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) außerdem die Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG und verhandelten einen 830-Millionen-Euro-Vergleich aus. Damit haben die beiden Inhaber Rechtsgeschichte geschrieben. Im JUVE Handbuch 2019/2020 wird die Kanzlei deshalb für ihre Kompetenz beim Management von Massenverfahren als marktprägend erwähnt.