Autokonzerne verbrennen Ihr Geld!

Wir holen es zurück:

Jetzt Klageweg prüfen

Individuelle Auswertung Ihrer Lage:  ✔ schnell ✔ sicher ✔ kostenlos

Hiobsbotschaft im VW Abgas Skandal: 1,6 l Motoren müssen mit neuer Technik versehen werden

Jetzt ist es offiziell: Bei den 1,6 Liter-Motoren hat VW nunmehr angekündigt, dass hier nicht nur ein Softwareupdate, sondern auch technische Veränderungen an den Motoren erfolgen müssen. Deshalb werden die Fahrzeuge wohl erst ab September 2016 in die Werkstätten zurückgerufen werden und dann die Veränderungen vorgenommen. VW muss also nicht nur ein Update aufspielen, sondern den Motor technisch verändern.

Für die Autobesitzer eines 1,6 Liter-Motors ist es eine Hiobsbotschaft. Sie müssen nicht nur bis September 2016 warten, sondern wissen überhaupt nicht, was an ihrem Fahrzeug verändert werden muss. Hinzu kommt, dass nicht jeder Kunde sofort einen Termin im September 2016 in der Werkstatt bekommt. Die 2,4 Millionen Fahrzeuge sind auf ca. 2000 Werkstätten aufzuteilen. Es kann sich Monate hinziehen, bis das Fahrzeug überhaupt repariert wird. Viele Fahrer eines 1,6 Liter VW, Skoda, Audi oder Seat müssen voraussichtlich bis ins Jahr 2017 warten, bis das Fahrzeug nachgebessert wird. Dies ist ein haltloser Zustand. Der Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH berichten zahlreiche Kunden, dass sie versucht haben, ihr Fahrzeug zu verkaufen. Wenn sich überhaupt jemand meldet, der das Fahrzeug kaufen will, teilt ein Interessent mit, dass er nur dann bereit ist, das Fahrzeug zu kaufen, wenn erhebliche Abschläge möglich sind. Für den Verkäufer ist es dann ein ganz erhebliches Verlustgeschäft. Den 1,6 Liter-Fahrern kann es nicht zugemutet werden, bis ins Jahr 2017 oder möglicherweise sogar bis ins Jahr 2018 abzuwarten, wie sich die Lage weiter entwickelt. Erschwerend kommt hinzu, dass bis heute noch immer nicht bekannt ist, ob die Veränderungen am Motor und an der Software überhaupt dazu führen, dass das Fahrzeug in den zugesagten Zustand versetzt wird. Möglicherweise gibt es Folgeprobleme, die zu weiteren Defekten an dem Fahrzeug führen können. All dies ist bis heute überhaupt nicht absehbar. Besitzer von 1,6 Liter-PKWs ist daher dringend anzuraten, sich umgehend rechtlich beraten zu lassen. Es bestehen sehr gute Aussichten, ein mangelfreies Ersatzfahrzeug zu erhalten beziehungsweise den Rücktritt vom Kaufvertrag zu erklären.

Aber auch andere Besitzer von PKW, wie zum Beispiel den 1,2 Liter und 2,0 Liter-Fahrzeugen ist dringend anzuraten, sich rechtlich beraten zu lassen. Hier soll zwar nur ein Softwareupdate notwendig sein, jedoch sind viele Experten der Ansicht, dass dadurch Folgeprobleme entstehen, mit denen niemand gerechnet hat. Ob ein Softwareupdate tatsächlich ausreicht oder ob nicht später weitere Maßnahmen notwendig sind, ist nicht absehbar.

Zwischenzeitlich drohen die Ansprüche aller Geschädigten, insbesondere die Gewährleistungsansprüche zu verjähren. Die Geschädigten sollten daher dringend fachanwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.