Autokonzerne verbrennen Ihr Geld!

Wir holen es zurück:

Jetzt Klageweg prüfen

Individuelle Auswertung Ihrer Lage:  ✔ schnell ✔ sicher ✔ kostenlos

Porsche Abgasskandal - Landgericht Mönchengladbach verurteilt die Porsche AG zu Schadensersatz bei einem Cayenne Diesel

In einem von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren vor dem Landgericht Mönchengladbach, 11 O 146/18 hat das Landgericht Mönchengladbach mit Urteil vom 12.06.2019 die Porsche AG zu Schadensersatz bei einem Porsche Cayenne Diesel verurteilt. Ein Händler wurde zur Rücknahme des Fahrzeugs verurteilt. Der Kläger erhält nach dem Urteil den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurück.

Der Kläger erwarb im Jahre 2016 einen Porsche Cayenne Diesel zu einem Kaufpreis von ca. 70.000 EUR. Als er feststellte, dass sein Fahrzeug manipuliert ist, beauftragte er die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit seiner Interessenvertretung. Nachdem die Ansprüche außergerichtlich zurückgewiesen wurden, erhob er Klage beim Landgericht Mönchengladbach. Dieses verurteilte sowohl den Händler als auch die Porsche AG.

Das Fahrzeug ist nach Ansicht des Landgerichts Mönchengladbach mangelhaft. Es sei eine illegale Abschalteinrichtung verbaut. Deshalb kann der Kläger vom Kaufvertrag über den Porsche Cayenne zurücktreten. Eine Frist zur Nacherfüllung musste nicht gesetzt werden, weil diese für den Kläger unzumutbar sei. Er muss kein Softwareupdate hinnehmen, welches Porsche anbietet. Der Mangel ist auch nicht unerheblich. Deshalb ist der Rücktritt vom Kaufvertrag gegenüber dem Händler wirksam. Der Kläger muss sich eine Nutzungsentschädigung i.H.v. 17.850 EUR für die gefahrenen Kilometer von ca. 63.000 km anrechnen lassen.

Gegenüber der Porsche AG steht dem Kläger ein Schadensersatzanspruch wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gemäß § 826 BGB zu. Durch das Verwenden einer illegalen Abschalteinrichtung hat die Porsche AG den Kläger geschädigt. Das Gericht geht davon aus, dass die Porsche AG vorsätzlich gehandelt hat. Die Porsche AG hat in dem Prozess nicht hinreichend vorgetragen, dass der Vorstand keine Kenntnis von der illegale Abschalteinrichtung gehabt habe. Damit ist die Porsche AG bezüglich des Porsche Cayenne Diesel zum Schadensersatz verpflichtet.

 

Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll, der bundesweit mehr als 11.000 Gerichtsverfahren im Abgasskandal führt und bereits zahlreiche Urteile gegen VW, Audi und Porsche erstritten hat, teilt mit: „Es ist ein weiteres positives Urteil für die Geschädigten des Porsche Abgasskandals. Auch die Porsche AG schuldet den Geschädigten Schadensersatz. Nachdem sich der Bundesgerichtshof und auch verschiedene Oberlandesgerichte bereits im VW Abgasskandal positioniert haben, sind die Chancen für die Porsche Geschädigten sehr gut, ihr Fahrzeug gegen Zahlung von Schadensersatz zurückgeben zu können.“