8. Juni 2018

In einem von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren hat das Landgericht Meiningen mit Urteil vom 06.03.2018, 2 O 313/17 die Volkswagen AG zum Schadensersatz verurteilt.

Nachdem der Kläger feststellte, dass sein Fahrzeug manipuliert ist, entschloss sich der Kläger gegen VW wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung und aus einer Vertrauenshaftung gemäß § 311 BGB zu klagen. Dieser Klage gab das Landgericht nunmehr statt aus § 311 BGB. Die Volkswagen AG hat den Kläger geschädigt. Der Kläger sei durch die Manipulation geschädigt worden.

Deshalb schuldet die Volkswagen AG dem Kläger Schadensersatz. Nach dem Urteil kann dieser alle Schäden geltend machen, die ihm entstanden sind. Er kann insbesondere die Rücknahme des Fahrzeugs verlangen. Auch alle weiteren Schäden sind nach dem Urteil zu ersetzen.

Es handelt sich damit um ein weiteres Urteil, welches die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH erstritten hat. Die Kanzlei hat zwischenzeitlich mehrere hundert Urteile gegen Händler und VW erstritten. Sie ist damit eine der erfolgreichsten Kanzleien im Abgasskandal. Immer mehr Gerichte geben den Geschädigten Recht.

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