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VW-Skandal- Landgericht Trier verurteilt VW zu Schadensersatz

In einem von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren hat das Landgericht Trier mit Urteil vom 16.05.2018, 5 O 67/18 die Volkswagen AG zum Schadensersatz verurteilt.

Der Kläger erwarb einen VW Touran von einem freien Händler im Jahre 2010. Nachdem gegenüber diesem die Ansprüche bereits verjährt waren, entschloss sich der Kläger nur gegen VW wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung zu klagen. Dieser Klage gab das Landgericht Trier nunmehr statt. Derjenige, der die Manipulation begangen hat, hat den Kläger nach § 263 StGB betrogen. Dafür hat Volkswagen einzustehen nach § 831 BGB. Die Volkswagen AG haftet deshalb gemäß § 823 Abs. 2 BGB. Deshalb schuldet die Volkswagen AG dem Kläger Schadensersatz. Nach dem Urteil er kann dieser alle Schäden geltend machen, die ihm entstanden sind. Er kann entweder eine Wertminderung verlangen oder die Rückabwicklung des Kaufvertrages.

Es handelt sich damit um ein weiteres Urteil, welches die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH erstritten hat. Die Kanzlei hat zwischenzeitlich mehrere hundert Urteile gegen Händler und VW erstritten. Sie ist damit eine der erfolgreichsten Kanzleien im Abgasskandal. Immer mehr Gerichte geben den Geschädigten Recht.