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VW Skandal - neue Hiobsbotschaft: VW Passat Rückruf verschiebt sich

Diverse Medien berichten, dass sich der Rückruf des VW Passat verschiebt. So schreibt die Bild-Zeitung, dass VW den Diesel-Skandal nicht in den Griff bekomme und sich die Umrüstung der betroffenen Motoren verzögere. Die Bild-Zeitung spricht von einer Verzögerung von mehreren Monaten. Das Kraftfahrtbundesamt habe die von VW vorgestellte Lösung zur Umrüstung der Passatmotoren noch nicht einmal genehmigt. Derzeit werde die Gesetzeskonformität geprüft. Nach Angaben der Bild-Zeitung sei nicht sicher, ob der Motor nach der Umrüstung die Schadstoffnorm Euro5 erfülle. Damit sei völlig offen, wann VW grünes Licht für den Passat- Rückruf erhalte. Wahrscheinlich sei auch, dass die Umrüstung der Golfmodelle sich deutlich verzögere.

In einer dpa Meldung hingegen wird berichtet, dass die Schadstoffnorm Euro5 nicht zur Debatte stehe. Dort wird jedoch davon gesprochen, dass nach der Feststellung des höheren Verbrauchs durch die Fachzeitschrift Auto Motor und Sport bei dem bereits nachgebesserten VW Amarok eine Prüfung erfolge. "Die Freigaben erfolgen dann, wenn nachgewiesen wurde, dass die Fahrzeuge hinsichtlich aller Belange dem genehmigten Typ entsprechen", sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums in Berlin. Die Freigaben für alle weitere betroffene Modelle seien beim KBA in der Prüfung. Bezüglich des höheren Spritverbrauchs ergebe sich eine Null-Toleranz-Grenze. Sollte der Passat nach der Umrüstung einen höheren Verbrauch haben, müsste Volkswagen die bisher geplante Aktion bei dem Modell überarbeiten.

Was dies nunmehr wieder für die VW Geschädigten bedeuten soll, erschließt sich nicht. Bedauerlicherweise halten sich das KBA und VW sehr bedeckt. Die Geschädigten erhalten kaum Informationen und müssen diese immer bruchstückhaft der Presse entnehmen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, die mehrere 1000 Geschädigte vertritt, kritisiert massiv die Informationspolitik von VW und des KBA. Rechtsanwalt Ralph Sauer teilt mit: „Die weitere Verschiebung des Rückrufs des Passats kann nur bedeuten, dass es offensichtlich ganz erhebliche Probleme mit der Nachbesserung gibt. So einfach wie VW es dargestellt hat, scheint es dann doch nicht zu sein. Dies stärkt die Rechte der Geschädigten. Es zeigt sich, dass die Nachbesserung nicht einfach vorbehaltlos hingenommen werden sollte. Die Geschädigten sollten sich vielmehr dringend wehren und kritisch sein."