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VW Skandal – Urteil des Landgerichts Bochum falsch - Erfolgsaussichten auf Rückabwicklung des Autokaufs gegen Skoda durch Schiedsgutachter erneut bestätigt

Eine Vertrauensanwältin bestätigt in einem Rechtsgutachten die Erfolgsaussichten für ein Verfahren eines Geschädigten gegen Skoda und gegen einen Skoda-Händler und widerspricht daher dem Urteil des Landgerichts Bochum.

Im VW-Skandal vertritt die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mehrere tausend Geschädigte des VW-Skandals. Die ARAG Rechtsschutzversicherung lehnt die Fälle überwiegend ab, weil angeblich keine hinreichenden Erfolgsaussichten bestehen würden. Nach den allgemeinen Rechtsschutzbedingungen gibt es die Möglichkeit, einen unabhängigen und unparteiischen Schiedsgutachter zu beauftragen, der von der zuständigen Rechtsanwaltskammer benannt wird. Dieser Schiedsgutachter entscheidet unabhängig darüber, ob in dem VW-Skandal Erfolgsaussichten bestehen oder nicht. Nachdem bereits zwei unabhängige und unparteiische Schiedsgutachter bestätigt haben, dass Erfolgsaussichten bestehen, hat nunmehr ein dritter Schiedsgutachter bestätigt, dass dies der Fall ist. Bei dieser Schiedsgutachterin handelt es sich um eine Fachanwältin für Verkehrsrecht und um eine Vertrauensanwältin. Die Schiedsgutachterin kommt zu dem Ergebnis, dass es trotz des schon nunmehr seit Monaten bestehenden Softwareproblems dem Hersteller (Skoda) bisher augenscheinlich nicht gelungen sei, Abhilfe zu schaffen. Die Schiedsgutachterin bemängelt insbesondere, dass der Manipulationsverdacht bereits öffentlich bekannt gewesen sei und VW weiter manipuliert habe in betrügerischer Absicht.

Die Schiedsgutachterin bestätigt auch, dass nicht nur ein Anspruch gegenüber dem Händler, sondern auch gegenüber dem Hersteller (Skoda) besteht. Auch der Verjährungseinwand greife nicht durch, da auf diese Einrede verzichtet werde.

Das Schiedsgutachten wurde erst am 16.03.2016 erstellt. Es wurde also zu einem Zeitpunkt erstattet, als bereits bekannt war, dass das Landgericht Bochum eine Klage eines Geschädigten abweisen wird. Dies zeigt sehr deutlich, wie grob fehlerhaft das Urteil des Landgerichts Bochum ist. Es zeigt auch, dass zweifelsohne Erfolgsaussichten bestehen.

Damit bestätigt sich die Auffassung der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer. All dies hat das Landgericht Bochum genauso wenig berücksichtigt, wie die entgegenstehende Rechtsprechung des Berufungsgerichts OLG Hamm.