Für unsere Mandanten stellen wir detaillierte Antworten auf viele Fragen im speziell geschützten Bereich "Mandanteninformationen" bereit.

Dort können Sie zum Beispiel nachlesen, wie Sie sich verhalten sollen, wenn Sie zum Softwareupdate in die Werkstatt sollen, obwohl Sie das Update nicht aufspielen lassen möchten. In unserem geschützten Bereich behandeln wir Themenbereiche wie zum Beispiel Darlehenswiderruf, Leasing, das Vorgehen bei einem Fahrzeugverkauf oder bei einer Rückgabe wegen eines verbrieften Rückgaberechts.
 

  • Wo finde ich mein Passwort für den geschützten Bereich?

    Wir teilen unseren Mandanten seit dem 07.02.2017 ihre Kennung und das Passwort für den geschützten Bereich mit.

  • Wie melde ich mich im geschützten Bereich "Mandanteninformationen" an?

    Klicken Sie den roten Button "Mandanteninformationen" in der rechten, oberen Ecke an und geben Sie die Ihnen per Email mitgeteilten Benutzernamen und das Passwort ein. Sie gelangen dann in den geschützten Bereich. Der geschützte Bereich am rot hinterlegten Navigationsmenü erkennbar.

  • Wann droht Verjährung?

    Betroffene Fahrzeugbesitzer sollten beachten, dass sie nicht beliebig lange warten können, da Ansprüche verjähren. Auch können bestimmte Fristen bereits abgelaufen sein.
    Gewährleistungsrechte (Rücktritt, Nachbesserung oder auch Schadensersatz wegen eines Sachmangels) können nur zwei Jahre nach dem Erwerb geltend gemacht werden. Auf einer anderen rechtlichen Grundlage können Schadensersatzansprüche deutlich länger geltend gemacht werden. Wenn ein Schadensersatzanspruch zum Beispiel mit mit einem Delikt (strafrechtlich relevante Handlung) begründet wird, dann gilt eine 10-jährige Frist (eingeschränkt durch eine 3-jährige kenntnisabhängige Verjährungsfrist, die wegen der Presseberichte seit dem öffentlichen Bekanntwerden des VW Skandals im September 2015 läuft).

  • Zahlt die Rechtsschutzversicherung?

    Wenn es um Käuferrechte (Autorückgabe, Nachbesserung, Schadensersatz etc.) wegen eines betroffenen Dieselfahrzeugs geht, dann reicht in den allermeisten Fällen der Verkehrsrechtsschutz aus. Denn dort sind meistens nicht nur die Abwehr von Bußgeldern oder Unfallfolgen umfasst, sondern auch weitere Rechte „rund um das Auto“. Eine Privatrechtsschutzpolice deckt meistens auch solche Streitigkeiten ab.

    In der Erstberatung – deren Kosten oft von Rechtsschutzversicherungen übernommen werden – können grundlegende Fragen geklärt werden, bevor ein Anwalt „vollständig“ beauftragt wird.

  • Wie viel Schadensersatz können Betroffene überhaupt geltend machen?

    Käuferrrechte in Deutschland sollen vor Schäden bewahren. Grob umrissen sollen Schadensersatzansprüche den Betroffenen so stellen, „als wäre nichts passiert“. Daher zielt das deutsche Recht in erster Linie darauf ab, den Schaden oder die Abweichung zu beheben. Wenn Schadensersatzansprüche bestehen, dann orientiert sich deren Höhe am entstandenen Schaden (beispielsweise verringerte Wiederverkaufswerte, Folgekosten des Mangels).

    Anders in den USA. Dort gibt es sogenannte „punitive damages“ (frei übersetzt: "Strafschadensersatz"), die den tatsächlichen Schaden um ein Vielfaches übersteigen können. Das Schadensersatzsystem im Deutschland kennt solche vervielfachten Forderungen nicht. Schadensersatz soll nur die tatsächlich eingetretenen und nachweisbar bzw. sicher prognostizierbaren Beeinträchtigungen ausgleichen. Der Zahlende soll nicht noch zusätzlich „bestraft“ werden.

  • Können Geschädigte von den Ermittlungen der Behörden profitieren?

    Allein die Tatsache, dass Ermittlungen eingeleitet wurden, bringt für die Geschädigten keinerlei besonderen Nutzen mit sich. Denn es gilt die Unschuldsvermutung – aus Ermittlungen kann deshalb nicht gefolgert werden, dass ein nicht rechtmäßiges Verhalten vorliegt. Zum anderen sind Ermittlungsergebnisse auch nur dann relevant, wenn zwischen den Erkenntnissen und dem konkret bei dem betroffenen eingetretenen Schaden ein Zusammenhang besteht.

    Wenn Geschädigten Ansprüche zustehen, dann können Ermittlungserkenntnisse natürlich einfließen. Auch können gesicherte Ermittlungsergebnisse herangezogen werden, um zum Beispiel deliktische Ansprüche zu begründen. Aber auch hier gilt die Einschränkung: Es muss einen Zusammenhang zwischen dem Ergebnis und dem Schaden geben.

    Auch aktuell - mehr als ein Jahr nachdem der VW-Skandal öffentlich bekannt wurde - ist die Sachlage immer noch nicht vollständig aufgeklärt, dass sich sagen lässt, ob und welche Ergebnisse wie verwertet werden können.