Käufer von PKW des Volkswagenkonzerns sind derzeit sehr beunruhigt, was mit ihrem VW, Audi, Seat oder Skoda PKW künftig passiert. VW hat angekündigt, die betroffenen PKW in die Werkstätten zurückzurufen und ein Software-Update vorzunehmen. Ob damit die Probleme behoben werden, ist bis heute nicht bekannt.

Es haben sich bereits zahlreiche Autobesitzer von VW-, Audi-, Seat- und Skodamodellen an die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gewandt. Die meisten sind besorgt darüber, dass sie ein sehr teures Auto von einem angeblich seriösen deutschen Konzern erworben haben und nunmehr das Auto einen Makel hat. Wir wollen hier eine Leitlinie für die Anleger geben, wie sie vorgehen können. Diese sind nunmehr zu Recht enttäuscht. Wir werden diesen Schaden für die Autobesitzer geltend machen, wenn es sein muss auch vor Gericht.

Um die Rechte der geschädigten Autobesitzer zu wahren, hat die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer am 06.10.2015 für den Besitzer eines VW Golf GTD eine Klage beim Landgericht Freiburg eingereicht.

Behebt ein Software-Update den Mangel des Fahrzeugs?

Bundestag bestätigt Ansprüche in einem Gutachten.

In der Presse ist die Rede davon, dass das Software-Update durch den Rückruf in die Werkstätten bei den Autos zwar den ursprünglich geschuldeten „Abgaszustand“ wiederherstellt, es jedoch zu erhöhten Verbrauchswerten kommt. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt dürfte bei einem Käufer zumindest große Skepsis bestehen, ob das Auto nicht weiterhin mangelbehaftet ist, trotz des Software-Updates. Ein Käufer wird daher sehr zurückhaltend sein und zumindest versuchen, den Kaufpreis ganz erheblich zu drücken aufgrund des VW-Skandals.

Besitzer von den betroffenen VW-, Audi-, Seat- und Skodamodellen müssen daher damit rechnen, dass ihr Auto einen geringeren Wert hat durch den Abgasskandal und sie dadurch einen nicht unerheblichen Schaden erleiden werden, auch wenn eine Nachbesserung in der Werkstatt erfolgt. Die Fahrzeuge werden zumindest in den Köpfen der Käufer und des Gebrauchtwagenmarkts mit einem Makel behaftet sein, der sich auch auf den Preis auswirken wird. Fachanwalt Dr. Ralf Stoll hat dazu eine klare Meinung: „Dies sollten die Käufer der nicht gerade billigen Autos von VW, Audi, Seat und Skoda nicht auf sich sitzen lassen. Sie haben auf den guten Namen von Volkswagen vertraut und sind nunmehr zu Recht enttäuscht. Wir werden diesen Schaden für die Autobesitzer geltend machen, wenn es sein muss auch vor Gericht.“

Welche Modelle sind betroffen?

Folgende Modelle mit dem Dieselmotor EA 189 sind von erhöhtem Stickstoffausstoß betroffen:

Volkswagen

Baujahre: 2008 - 2015

  • VW Amarok (2.0 TDI)
  • VW Beetle (2.0 TDI) (Cabriolet)
  • VW Caddy (1.6 TDI, 1.6 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI, 2.0 TDI BlueMotion Technology)
  • VW CC
  • VW Eos (2.0 TDI)
  • VW Golf VI (GTD, 1.6 TDI, 1.6 TDI BlueMotion,1.6 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI) (Variant, Cabriolet, Golf Plus)
  • VW Jetta
  • VW Passat VII (1.6 TDI BlueMotion, 1.6 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI BlueMotion Technology) (CC, Variant)
  • VW Polo (1.6 TDI, 1.6 TDI Blue Motion Technology, Blue Motion 89 g 1.2 TDI)
  • VW Scirocco (2.0 TDI, 2.0 TDI BlueMotion Technology)
  • VW Sharan (2.0 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI BlueMotion)
  • VW Tiguan I (2.0 TDI)
  • VW Touran (1.6 TDI, 2.0 TDI)
  • VW Transporter

Audi

Baujahre: 2009 - 2014

  • Audi A1 (1.6 TDI, 2.0 TDI) (Sportback)
  • Audi A3 (1.6 TDI, 2.0 TDI) (Cabriolet, Sportback)
  • Audi A4 (2.0 TDI) (Cabriolet,Allroad, Avant, Quattro)
  • Audi A5 (2.0 TDI) (Cabriolet. Coupè, Sportback)
  • Audi A6 (2.0 TDI) (Avant)
  • Audi Q3 (2.0 TDI)
  • Audi Q5 (2.0 TDI)
  • Audi TT (2.0 TDI) (Coupè)

Skoda

Baujahre: 2009 - 2014

  • Skoda Fabia (1.6 TDI)
  • Skoda Octavia (1.6 TDI, 1.6 TDI GreenLine, 2.0 TDI) (Combi, Scout)
  • Skoda Rapid (1.6 TDI)
  • Skoda Roomster (1.6 TDI)
  • Skoda Superb (1.6 TDI, 2.0 TDI, 1.6 TDI GreenLine) (Combi)
  • Skoda Yeti (1.6. TDI, 1.6 TDI Greenline, 2.0 TDI)  

Seat

  • Seat Alhambra 
  • Seat Altea, Seat Altea XL
  • Seat Exeo (2.0 TDI)
  • Seat Ibiza
  • Seat Leon
  • Seat Toledo (1.6 TDI)

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Folgende Diesel- und Benzinermodelle von erhöhtem CO2-Ausstoß betroffen:

VW

  • Golf (1.4 TSI, 1.6 TDI)
  • Passat (1.4 TSI, 1.6 TDI, 2,0 TDI)
  • Polo (1,4 TSI, 1.6 TDI)

Audi

  • Audi A1 (1.4 TFSI)
  • Audi A3  (1.4 TFSI)

Skoda

  • Octavia

Seat

  • Leon
  • Ibiza 

Welche Rechte haben Käufer?

Eins ist sicher: Der VW-Konzern hat die Käufer von VW-, Audi-, Seat-, und Skodamodellen betrogen, indem eine Software aufgespielt wurde, die zur Manipulation der Abgaswerte führt. Es wurden nicht nur die Anteilseigner von VW-Aktien betrogen, sondern auch Autokäufer hinters Licht geführt. Aus der Sicht der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bestehen daher diverse Ansprüche gegenüber Händlern und dem Volkswagen Konzern bzw. dessen Gesellschaften Volkswagen AG, Audi AG, Seat Deutschland GmbH oder ŠKODA AUTO Deutschland GmbH.

Gegenüber Händlern können zunächst Nachbesserungsansprüche geltend gemacht werden. Da das Fahrzeug jedoch mangelbehaftet bleibt trotz der Nachbesserung kann der Rücktritt vom Kaufvertrag erklärt werden. Dies bedeutet, dass die Kunden das Fahrzeug zurückgeben können und ihr Geld zurückerhalten. Dies kann auch durch eine mögliche Anfechtung wegen arglistiger Täuschung erreicht werden.

Verbrauchern, die ein von der Abgasmanipulation betroffenes Fahrzeug haben, steht – solange Gewährleistungsansprüche bestehen – das Recht auf Nachlieferung zu. Die Autobesitzer können also die Lieferung eines Neuwagens ohne manipulierte Software einfordern! Hierzu finden Sie hier weitere Informationen: Austauschfahrzeug erhalten!

Gegenüber dem VW-Konzern bestehen ebenfalls Schadensersatzansprüche, die darauf gerichtet sind, den Rücktritt vom Vertrag zu erzwingen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH macht bereits derartige Ansprüche geltend und wird nunmehr Klage einreichen.

Ist für PKW-Käufer Eile geboten oder soll noch abgewartet werden?

Mängelgewährleistungsansprüche, die hier neben anderen Ansprüchen eingreifen, unterliegen einer Verjährungsfrist. Auch die Anfechtung unterliegt Fristen. Diese Verjährung kann jederzeit eintreten. Deshalb sollten sich Autokäufer, die sich unsicher sind, an einen Fachanwalt wenden. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bietet dazu den Autobesitzern eine kostenlose Erstberatung an, damit diese schnell über die rechtlichen Möglichkeiten informiert werden können. Die Autobesitzer sollten nicht zögern und umgehend rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen, bevor diese Ansprüche endgültig verloren sind.

Wegen der von VW versprochenen Nachbesserungsaktion sind sich zahlreiche Autokäufer unsicher, ob sie deswegen noch abwarten sollen. Einerseits wird sich erst nach dem Ende der Nachbesserung zeigen, ob bzw. mit welchen Folgen der Makel der EA 189-Motoren behoben werden kann. Andererseits laufen die Fristen verschiedener Käuferrechte (Gewährleistungsrechte, Garantien) während dessen weiter und in vielen Fällen auch ab. Mit anderen Worten: Die Zeit arbeitet für VW – und gegen die geschädigten Käufer. Unseres Erachtens sollten Käufer jetzt ihre Rechte wahren.

Deswegen sollten Dieselkäufer derzeit (vor dem Start der konkreten Nachbesserung) auf ein Ziel hinarbeiten: VW soll für sämtliche Schäden eintreten, die durch die Manipulation des Motors EA 189 entstanden sind. Hierfür brauchen die betroffenen Käufer eine verbindliche rechtliche Basis, um dies tatsächlich von Volkswagen, Audi, Seat oder Skoda einfordern zu können. Eine allgemeine Zusage in der Presse ist in rechtlicher Hinsicht ein wackeliger Boden, um später Schäden erfolgreich geltend machen zu können. Mit anderen Worten: Wenn betroffene Auto-Käufer einfach abwarten, dann tragen sie zunächst alle Risiken und müssen dann hoffen, dass VW, Audi, Seat oder Skoda zahlen. Daher fordert der von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer vertretene klagende Golf-Fahrer von VW eine konkrete Zusage, dass sämtliche Schäden übernommen werden.

Dies ergibt selbstverständlich nur für solche Autobesitzer Sinn, deren Fahrzeuge tatsächlich von dem Abgas-Skandal und von der Manipulation betroffen sind. Anhand der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) kann auf den nachfolgenden Herstellerseiten überprüft werden, ob ein Fahrzeug von den erhöhten Stickoxid- oder den erhöhten CO2-Werten betroffen ist:

Warum die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH auswählen?

Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH verfügt seit vielen Jahren über sehr umfangreiche Erfahrung mit Massenschadenfällen. Im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts wurden in den letzten Jahren Massenschadenfälle mit einigen tausend Anlegern durch die Kanzlei erfolgreich bearbeitet. Sowohl das juristische Know-how als auch der personelle Hintergrund ist bei der Kanzlei vorhanden, so dass auch große Massenschadenfälle auf juristisch höchstem Niveau bearbeitet werden können. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat außerdem sehr große Erfahrungen mit dem Umgang mit Weltkonzernen und deren herausragenden Rechtsvertretern. Sie sind daher in besten Händen.

Wir haben am 04.01.2017 das bundesweit erste Urteil erstritten, in dem einem geschädigten Autokäufer die Neulieferung eines mangelfreien Serienfahrzeugs zu gesprochen wird, ohne dass der Geschädigte Nutzungsersatz zahlen muss (Landgericht Regensburg, Urteil vom 04.01.2017, 7 O 967/16, nicht rechtskräftig; nähere Informationen finden Sie hier)